Drei Sorten, drei Einsatzgebiete
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35 % Kakao
Vollmilch
Cremig und mild mit deutlicher Milchnote. Der Klassiker für Cake Pops, Kuchenguss und Pralinen mit fruchtigem Kern.
30 °C Verarbeitung
€5,49 €36,60 /kg
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Ohne Kakaomasse
Weiß
Reine Kakaobutter mit Bourbon Vanille. Sahnig im Geschmack und die einzige Sorte, die sich einfärben lässt.
28–29 °C Verarbeitung
€5,49 €36,60 /kg
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70 % Kakao
Feine Bitter
Kräftig und herb. Der beste Kontrast zu süßen Füllungen wie Marzipan oder Nougat, und von Natur aus vegan.
31–32 °C Verarbeitung
€5,99 €39,93 /kg
Häufige Fragen zu Kuvertüre
Was ist der Unterschied zwischen Kuvertüre und Schokolade?
Kuvertüre enthält deutlich mehr Kakaobutter als Tafelschokolade — mindestens 31 Prozent bei dunkler Ware gegenüber rund 25 bis 30 Prozent bei normaler Schokolade. Dieser höhere Fettanteil senkt die Viskosität der geschmolzenen Masse: Sie fließt, statt zu stocken, und legt sich in einer hauchdünnen, gleichmäßigen Schicht um Pralinen oder Gebäck. Normale Schokolade bleibt beim Schmelzen zäh, wird zu dick aufgetragen und trocknet matt auf.
Auf welche Temperatur muss Kuvertüre temperiert werden?
Die Verarbeitungstemperatur hängt vom Milchanteil ab: Zartbitter-Kuvertüre wird auf 31 bis 32 °C temperiert, Vollmilch-Kuvertüre auf 30 °C und weiße Kuvertüre auf 28 bis 29 °C. Je mehr Milchbestandteile enthalten sind, desto niedriger liegt die Temperatur. Wird sie überschritten, schmelzen die stabilen Kakaobutterkristalle wieder auf und der Überzug verliert Glanz und Bruch.
Warum wird meine Kuvertüre nicht fest oder bleibt matt?
Meist wurde sie nicht temperiert. Kakaobutter kann in mehreren Kristallformen erstarren, aber nur die sogenannte Beta-Form ergibt Glanz, festen Biss und Standfestigkeit bei Zimmertemperatur. Wer Kuvertüre nur schmilzt und sofort verarbeitet, bekommt einen weichen, matten, oft grau schlierigen Überzug. Die zweite häufige Ursache ist Feuchtigkeit: Schon wenige Tropfen Kondenswasser aus dem Wasserbad lassen die Masse klumpen.
Wie schmelze ich Kuvertüre richtig?
Am sichersten im Wasserbad. Die Kuvertüre fein hacken, in eine hitzebeständige Schüssel geben und bei 40 bis 45 °C schmelzen lassen. Die Schüssel sollte deutlich breiter sein als der Topf, damit kein Wasserdampf hineinzieht. In der Mikrowelle funktioniert es ebenfalls, aber nur bei maximal 400 Watt in Intervallen von 20 bis 30 Sekunden mit Umrühren dazwischen. Weiße Kuvertüre verbrennt dabei besonders leicht.
Wie viel Kuvertüre brauche ich für einen Kuchen?
Für einen Blechkuchen von etwa 40 mal 30 Zentimetern rechnen Sie mit 200 Gramm, für eine Torte mit 26 Zentimetern Durchmesser inklusive Rand mit 150 bis 200 Gramm. Für 30 getunkte Pralinen sind ebenfalls 150 bis 200 Gramm nötig, für zwölf Cake Pops rund 100 Gramm. Beim Tunken sollten Sie großzügiger kalkulieren, weil Sie genug Tiefe in der Schüssel brauchen.
Ist Kuvertüre vegan?
Zartbitter-Kuvertüre ist häufig vegan, da sie ohne Milchbestandteile auskommt. Vollmilch- und weiße Kuvertüre enthalten dagegen Milchpulver und sind vegetarisch, aber nicht vegan. Da Rezepturen sich unterscheiden, lohnt in jedem Fall ein Blick auf die Zutatenliste des konkreten Produkts.
Kann man übrig gebliebene Kuvertüre wiederverwenden?
Ja. Gießen Sie die temperierte Masse dünn auf Backpapier aus und lassen Sie sie erkalten. Beim nächsten Mal wird sie einfach erneut geschmolzen und temperiert. Die Qualität leidet dabei nicht, da sich der Kristallisationsprozess beliebig oft wiederholen lässt.
Warum hat meine Schokolade weiße Schlieren?
Das ist Fettreif, ausgelöst durch Temperaturschwankungen bei der Lagerung: Kakaobutter tritt an die Oberfläche und kristallisiert dort neu aus. Er ist völlig unbedenklich und kein Zeichen von Verderb. Geschmack und Schmelzverhalten bleiben unverändert, zum Schmelzen ist die Kuvertüre weiterhin einwandfrei geeignet.